Welches Magnesium ist das richtige? Die sechs wichtigen Formen im Vergleich
Warum die richtige Magnesiumform entscheidend ist
Magnesium zählt zu den wichtigsten Mineralstoffen im Körper – es ist an über 300 enzymatischen Prozessen beteiligt. Doch nicht jede Form wirkt gleich.
Ob du an Erschöpfung, Schlafproblemen, Muskelkrämpfen oder Konzentrationsstörungen leidest – die Wahl der richtigen Magnesiumverbindung entscheidet darüber, ob du wirklich einen Effekt spürst.
In diesem Artikel zeige ich dir die wichtigsten Magnesiumformen, wofür sie eingesetzt werden – und worauf du achten solltest.
⚙️ Die wichtigsten Magnesiumformen & ihre Wirkung
1. Magnesiumcitrat – ideal für Sport & Regeneration
- Wofür? Muskelentspannung, Regeneration, Verdauung
- Bioverfügbarkeit: Hoch
- Besonderheit: Aktivierend, ideal für Sportler
- Achtung: In hohen Dosen leicht abführend
Anwendung:
Nach dem Training, bei Muskelkrämpfen, zur Unterstützung des Stoffwechsels

2. Magnesiumoxid – als Speicherform
- Wofür? Langfristige Auffüllung des Magnesiumspeichers
- Bioverfügbarkeit: Gering (aber hoher Gehalt an elementarem Magnesium)
- Besonderheit: Günstig, häufig in Basispräparaten
Anwendung:
Zur allgemeinen Versorgung über längere Zeiträume

3. Magnesiumbisglycinat – für Nerven & Schlaf
- Wofür? Entspannung, Stressabbau, Schlafqualität
- Bioverfügbarkeit: Sehr gut
- Besonderheit: Aminosäuregebunden, sehr gut verträglich
Anwendung:
Abends oder bei nervöser Unruhe, ideal bei empfindlichem Magen
4. Magnesium-L-Threonat (Magtein®) – für Fokus & Gehirn
- Wofür? Konzentration, mentale Leistung, Neuroprotektion
- Bioverfügbarkeit: Speziell für das Gehirn (blut-hirn-gängig)
- Besonderheit: Entwickelt am MIT, für nootropische Zwecke
Anwendung:
Morgens oder vor geistiger Anstrengung, z. B. bei „Brain Fog“ oder Prüfungsphasen

5. Magnesiummalat – Energie für die Zellen
- Wofür? Mitochondrien, chronische Müdigkeit, Fibromyalgie
- Bioverfügbarkeit: Gut
- Besonderheit: Kombiniert mit Apfelsäure für ATP-Produktion
Anwendung:
Morgens bei Erschöpfung oder nach starker Belastung
6. Magnesiumtaurat – Herz & Kreislauf im Blick
- Wofür? Blutdruck, Herzfrequenz, vegetatives Nervensystem
- Bioverfügbarkeit: Gut
- Besonderheit: Synergie mit Taurin – beruhigend, gefäßaktivierend
Anwendung:
Bei Unruhe, Stress, oder als Herz-Support
🔎 Übersichtstabelle – Welche Magnesiumform für welchen Zweck?
Ziel | Empfohlene Form |
---|---|
Sport & Muskelregeneration | Magnesiumcitrat |
Stress & Schlaf | Magnesiumbisglycinat |
Gehirn & Fokus | Magnesium-L-Threonat |
Energie & Zellerneuerung | Magnesiummalat |
Herz & Blutdruck | Magnesiumtaurat |
Langzeitspeicher | Magnesiumoxid |
🧾 Fazit: Die richtige Form entscheidet über die Wirkung
Magnesium ist nicht nur „Magnesium“. Je nach Ziel und Bedarf kannst du viel mehr Wirkung erzielen, wenn du die passende Verbindung wählst – statt irgendein Billigpräparat.
Mein Tipp:
Setz auf geprüfte Qualität – und beobachte, was dein Körper wirklich braucht. Für mich als aktiver Läufer ist z. B. Magnesiumcitrat fixer Bestandteil meiner Regeneration.
❓ FAQ: Welches Magnesium passt zu mir?
1. Welches Magnesium hilft bei Stress?
Magnesiumbisglycinat – beruhigend, sehr gut verträglich und optimal für das Nervensystem.
2. Welches Magnesium ist gut für Sportler?
Magnesiumcitrat – schnell verfügbar, unterstützt Muskelfunktion und Regeneration.
3. Gibt es Magnesium fürs Gehirn?
Ja – Magnesium-L-Threonat (Magtein®) kann gezielt die Blut-Hirn-Schranke passieren und die kognitive Funktion verbessern.
4. Was ist die beste Allround-Form?
Bisglycinat oder Citrat – je nach Verträglichkeit und Ziel. Bei Kombipräparaten auf Zusammensetzung achten.
5. Kann ich verschiedene Formen kombinieren?
Ja, z. B. Citrat morgens, Bisglycinat abends – ideal für Sport & Schlaf.